|
|
15. April 2011
|
Haus- und Grund Ladenburg: Ein Hort der Stabilität
Jahreshauptversammlung 2011
|
|
Bald wird der Verein 100 Jahre alt sein und ist in unserer bewegten Zeit
geardezu ein Hort der Stabilität. Der 1. Vorstand, Prof. Dr. Herbert Luft
steht im kommenden Jahr dem Verein sei 20 Jahren vor. In dieser Zeit
konnte der Verein seine Mitgliederzahl mehr als verdoppeln.(ca. 300 auf
650). Auch im vergangenen Jahr kamen 22 neue Mitglieder hinzu. Der
gesamte Vorstand bestehend neben Prof. Luft aus dem2. Vorsitzenden
Rechtsanwalt Jakob Höhn, Sekretärin Helga Lemke und Schatzmeister Werner
Bläss amtiert seit 18 Jahren unverändert, eine Seltenheit in der heutigen
Vereinslandschaft.
|
|
Ein kleines Defizit in der Jahresabrechnung konnte zwar durch die seit
Jahren gebildeten Rücklagen leicht aufgefangen werden, lenkte aber die
Aufmerksamkeit auf die Einnahmen/Ausgabenstruktur des Vereins. Die Analyse
zeigte eine strukturelle Unterdeckung. Im Vorfeld der
Jahreshauptversammlung haben deshalb Vorstand und Beitrat die erste
Beitragserhöhung in 14 Jahren vorgeschlagen, die Luft den Mitgliedern für
2012 ankündigte. Dabei betonte er, dass die Mitgliedhschaft im Ladenburger
Verein mit 45 € Jahresbeitrag trotzdem noch nur halb soviel kostet, wie die
der umliegenden Vereine bei vergleichbaren Leistungen. Vorstand und Beirat
wurden entlastet und einstimmig für weitere drei Jahre wiedergewählt.
|
|
|
09. April 2009
|
"Haus & Grund" wächst und wächst
|
|
"Fallende Mitgliederzahlen, rote Zahlen, die Unfähigkeit jüngere Mitglieder zu gewinnen oder Rücktritt des Vorsitzenden ohne Nachfolgekandidat, das sind nicht die Probleme von Haus und Grund Ladenburg." Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende des Vereins, Prof. Dr. Herbert Luft, die 16. Hauptversammlung in seinem 17. Amtsjahr.
Mit 38 neu gewonnenen Mitgliedern im Jahre 2008 zählt die Eigentümerschutzgemeinschaft mit 651 Teilhabern laut Luft zu den stärksten Vereinen in der Region. Die Einnahmen deckten die Ausgaben komfortabel, und es habe wiederum ein Überschuss in die Rücklagen überwiesen werden können. Aus diesem Grund wird auch der seit zehn Jahren bestehende geringe Beitragssatz von 38 Euro pro Jahr mindestens zwei weitere Jahre stabil bleiben. Die Leistungen des Vereins (Rechtsberatung, Steuerberatung, Vergleichsmietenkataster, Wohnungsabnahmen, Solvenz-Check neuer Mieter) wurden von den Mitgliedern eifrig in Anspruch genommen. Mit 197 Beratungen bei Vertragsanwalt Jakob Höhn blieb das juristische Ratholen auf hohem Niveau. Die Vorträge über Mietrecht und Energiethemen wurden von 164 Teilnehmern besucht. Der von der Sekretärin Helga Lemke organisierte Jahresausflug war wie jedes Jahr ausgebucht.
|
|
Die Kassenprüfer Bernd Ruster und Herbert Zillmann bescheinigten dem Schatzmeister Werner Blaess eine einwandfreie und vorbildliche Buchführung. Bernd Ruster beantragte die Entlastung des Vorstands, die einstimmig erfolgte.
In der Diskussion wurde noch die Bitte des Bundes der Selbstständigen (BdS) an "Haus & Grund" behandelt. Der BdS hatte um Unterstützung gegen die Pläne zur Sperrung der Altstadt für den Durchgangsverkehr nachgesucht. In einer Meinungsabfrage haben die Mitglieder einstimmig dafür gestimmt, dass sich "Haus & Grund" aus dieser Kontroverse heraushalten will.
Die Versammlung schloss mit den Worten des Vorsitzenden, der bemerkte, dass der Verein mit der Präzision einer Schweizer Uhr seine Arbeit mache, und das in einer Zeit, in der viele alte Werte infrage gestellt würden. Der Verein sei "ein echter Fels in der Brandung."
|
|
|
14. März 2008
|
Herbert Lufts Rückblick in "Müntefering-Manier"
LADENBURG: Hauptversammlung von Haus & Grund / 1918 gegründet
|
|
Von unserem Mitarbeiter Peter Jaschke
Professor Herbert Luft ist ein humorvoller Vorsitzender: In der jüngsten
Hauptversammlung fasste der örtliche Chef von Haus & Grund seinen
Jahresrückblick augenzwinkernd in "Müntefering-Manier", also im Stil des
früheren SPD-Bundespolitikers, ab: "Mitgliederzahlen rauf,
Serviceleistungen rauf, Überschuss in der Kasse, keine Erhöhung der
Beiträge. Haus & Grund Ladenburg, Glück auf."
Damit drückte der Vorsitzende vor 23 Mitgliedern im Jahnhalle-Lokal
scherzhaft aus, dass "eigentlich jeder Jahresbericht wie der andere ist,
nur mit neuen Zahlen". Tatsächlich wies die Übersicht der mittlerweile 648
Beitragszahler erneut einen Zuwachs aus. "Das ist der höchste Stand in der
90-jährigen Geschichte unseres Vereins", betonte Herbert Luft.
Aktuelle Verträge nutzen
Auf die Leistungsstatistik des Ortsvereins mit dem nach wie vor angeblich
"niedrigsten Beitragssatz in Nordbaden" (38 Euro pro Jahr) ist Luft stolz:
Am meisten nachgefragt wurde die juristische Beratung durch Rechtsanwalt
Jakob Höhn, den Vizevorsitzenden, in der Geschäftsstelle (Hauptstraße 10).
Sein Rechtsbeistand war 199 Mal erforderlich. Erneut kritisierte Höhn
"erschreckend" mangelhafte Betriebskosten-Abrechnungen vieler Vermieter.
|
|
"Wenn sie vermieten, dann lassen Sie sich in der Geschäftsstelle
einen aktuellen Vertrag ausdrucken", appellierte der Jurist an alle Haus-
und Grundeigentümer. Von alten Formularen rät der Fachmann dringend ab:
"Die Rechtssprechung ändert sich laufend." Höhn warnte: "Finger weg von
Verträgen aus dem Internet: das sind meist Vordrucke des
Mieterbunds."
Ob Steuererstberatung durch Frank Baust (Ladenburg), Auskunft über
Vergleichsmieten oder Wohnungsabnahmen durch Architekt Helmut Medelsky
(Ladenburg): Die Palette der Dienstleistungen für Vermieter belegte Luft
mit Zahlen. Der Vorsitzende wies auf einen besonderen Vorzug hin: "Unsere
regelmäßige Vortragsdichte." Allein das Thema "Energiepass" interessierte
laut Luft insgesamt rund 200 Besucher.
Vorstand bestätigt
Beliebt sind auch die von Helga Lemke organisierten Ausflüge. Nach den
Schilderungen der Schriftführerin gab Werner Bläss den Kassenbericht ab.
Bernd Ruster, Revisor neben Herbert Zillmann, hatte daran nichts
auszusetzen. Die einstimmige Entlastung machte, nach einem kräftigen Lob
Rusters für das Führungsteam, den Weg frei für Wahlen. Ergebnis: Alle
Vorstandsposten werden weiterhin von den bisherigen Amtsinhabern
bekleidet.
|
|
|
März 2007
|
Haus und Grund: Wohnwert nicht gesteigert
LADENBURG: Bislang keine Kündigungen durch Hartz IV
|
|
Was Mieter freut, sehen Wohnungseigentümer mit anderen Augen: "In Ladenburg werden durch das Grünprojekt
keine höheren Mieten erzielt als anderswo." Dies sagte Professor Herbert Luft, Chef von Haus und Grund in
Ladenburg, vor rund 25 Zuhörern in der Hauptversammlung im Nebenzimmer der "Jahnhalle". Es sei richtig
gewesen, dass die Mehrheit des Gemeinderats eine Erhöhung der Grundsteuer abgelehnt habe. Wie berichtet,
hatte Bürgermeister Rainer Ziegler eine leichte Anhebung zu Gunsten der Finanzierung sozialer Einrichtungen
vorgeschlagen und dies auch mit dem seit der Gartenschau gesteigerten Wohnwert begründet.
Die Wohnlage ist laut Luft zwar begehrt, dies drücke sich jedoch nicht in den Mieten aus. Auf Anfrage von
Mitgliedern erklärte Vereinsanwalt Jakob Höhn, dass das Mietpreisniveau in Ladenburg um 1 bis 1,50 Euro
pro Quadratmeter niedriger sei als in Schriesheim. Wie der Jurist weiter ausführte, sei in der Umgebung
das Wohnen in Heidelberg, gefolgt von Dossenheim und Leutershausen, am Teuersten. Höhn sieht in Ladenburg
Nachteile gegenüber Schriesheim wie die schlechtere öffentliche Nahverkehrsanbindung und fehlende Geschäfte
im Stadtkern als ursächlich an.
Gleichwohl seien die Mieten allgemein auf Grund mangelnden Wohnraums am Steigen, wie Höhn zuvor analysiert
hatte. Die Umstellung der Sozialleistungen auf Hartz-IV habe sich in Ladenburg bis jetzt noch nicht in
erhöhten Kündigungszahlen ausgedrückt. Bei der Betriebskostenabrechnung liege seitens der Vermieter oft
einiges im Argen.
|
|
Höhn mahnte mehr Sorgfalt an.Auch das immer wieder durch die TV-Landschaft geisternde
Phänomen der Mietnomaden, die nach fluchtartigem Auszug hohe Schulden und verwahrloste Wohnungen hinterließen,
sei ihm in seiner Praxis noch nicht begegnet.
Seinen 14. Jahresbericht hielt Herbert Luft ab. Der Vorsitzende freute sich über den höchsten Mitgliederstand
in der bald 90-jährigen Geschichte des Vereins. Mit sechs Zahlen ließe sich seine Bilanz kennzeichnen:
"Im 15. Jahr als Vorsitzender des vor 89 Jahren gegründeten Vereins mit 621 Mitgliedern wurde ein Überschuss
in Höhe von 3500 Euro erwirtschaftet, wodurch es möglich ist, den Beitrag im 8. Jahr stabil bei 38 Euro
zu halten." Die gefragteste Dienstleistung sei erneut die juristische Beratung bei Rechtsanwalt Höhn gewesen.
"Unser Mietkataster gab 14-mal Auskunft über Vergleichsmieten." Als attraktives Angebot für die Mitglieder
bezeichnete Luft außerdem die kostenlose Steuer-Erstberatung durch Frank Baust, die Wohnungsabnahme durch
Architekt Helmut Medelsky und die Möglichkeit der Solvenzabfrage. Man biete somit den gleichen Service wie
die wesentlich größeren Vereine Mannheim und Heidelberg, erhebe aber den niedrigsten Mitgliederbeitrag in
Nordbaden, betonte Luft. Nach dem Bericht von Schatzmeister Werner Bläss wurde die Vorstandschaft entlastet.
Helga Lemke plant erneut den Jahresausflug. "Alles über den Energiepass" erfahren die Mitglieder am 23. Mai
in Schriesheim bei einem der stets gut besuchten Vorträge von Haus-und-Grund-Experten.
|
|
|
März 2007
|
Verein wächst kontinuierlich
Haus und Grund lud zur JHV in die Jahnhalle ein
|
|
Ein durchweg positives Fazit konnte der 1. Vorsitzende Prof. Dr. Herbert Luft auf der
Jahreshauptversammlung von Haus und Grund im Nebenzimmer der Jahngaststätte ziehen.
Vor 15 Jahren hatte Dr. Herbert Luft sein Amt angetreten und den Verein Schritt für
Schritt zu einer modernen Dienstleistung für seine Mitglieder ausgebaut.
Inzwischen zählt der Verein 604 Mitglieder, darunter auch Jüngere, wie der Vorsitzende
lobend hervorhob. Klar ist, dass neue Mitglieder die Beiträge niedrig halten, weil die
Festkosten auf mehrere Mitglieder verteilt werden. Außerdem sind Neuzugänge für den
Vorstand eine Bestätigung dafür, die Erwartungen der Mitglieder zu erfüllen.
Zu den Leistungen im vergangenen Vereinsjahr zählten 213 juristische Beratungen in
der Geschäftsstelle durch Rechtsanwalt Jakob Höhn - Beratungen, die durch den Jahresbeitrag
abgedeckt sind. Die kostenlose Steuererstberatung in Sachen Haus durch Steuerberater
Frank Baust haben 6 Mitglieder nachgefragt - das Mietkataster 14 Mal. Eine Abfrage des
Mietkatasters kostet allerdings ca 30 Euro, da das Kataster nur von 5 % der Mitglieder
genutzt wird und die Kosten nicht von 95 % getragen werden sollen. Die steigende Nachfrage
zeigt allerdings, dass Mieterhöhungen wieder möglich sind. Zu den Leistungen zählen
auch die 7 Wohnungsabnahmen durch den Architekten Medelsky und die 12 Solvenzabfragen.
|
|
Pluspunkte sammelte Haus und Grund bei seinen Mitgliedern auch mit gut besuchten Fachvorträgen
rund ums Haus und die Wohnung. In diesem Jahr steht die Dämmung mit dem geforderten Dämm-Pass
im Vordergrund.
Mit 38 Euro erhebt Haus & Grund Ladenburg den niedrigsten Mitgliederbeitrag in Nordbaden,
obwohl der Verein den gleichen Service bietet wie die großen Vereine in Heidelberg und
in Mannheim. Der Finanzbericht des Schatzmeisters Werner Bläss offenbarte eine korrekt
geführte Buchführung und einen Überschuss von 3.500 Euro. Nach der einstimmigen Entlastung
des Gesamtvorstandes beantworteten Rechtsanwalt Jakob Höhn und Prof. Dr. Herbert Luft noch
aktuelle Vermieterfragen. Prof. Dr. Herbert Luft bezeichnete die Ablehnung der geplanten
Grundsteuererhöhung durch den Gemeinderat als richtig. Das Grünprojekt habe nicht wie
angenommen zu höheren Mieten geführt. Die Mieten seien hier sogar um 1 bis 1,5 Euro pro
Quadratmeter niedriger als in Schriesheim.
Nach Höhn gibt es eine leichte Wohnraumverknappung, allerdings nur beim mittleren
Preissegment, nicht bei Luxus- und Billigwohnungen. Verwüstungen von Wohnungen kommen
nach Höhn weniger vor als häufig angenommen. Ihm sei bisher noch kein Wohnungsnomade in
der Praxis begegnet.
|
|
|
|
April 2006
|
Mit über 600 Mitgliedern "kein sterbender Verein"
Haus & Grund blickt auf erfreulich steigende Zahlen zurück außer beim Mitgliedsbeitrag
|
|
"Wir sind kein sterbender Verein", resümierte Professor Dr. Herbert Luft, Vorsitzender der
Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund, auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung
nicht ohne Stolz. Die klaren Trends nach oben ließen sich deutlich in Zahlen ausdrücken - so
haben die Mitglieder kürzlich die Marke 600 überschritten. Nimmt man die beiden letzten
Jahrzehnte ins Visier, so ist alle acht Jahre ein Zuwachs von rund 100 Mitgliedern zu
verzeichnen. Erfreuliche Konsequenz: Die Beiträge konnten und können weiterhin stabil
gehalten werden, zumal sich die Festkosten auf mehr Schultern verteilen. Mit 38 Euro,
so Luft, sei der Jahresbeitrag der niedrigste in Nordbaden und beinahe dem gesamten
Badischen Landesverband: "Mein Stolz und Ziel: dass wir nicht die Preistreiberei mitmachen,
die wir überall erleben." Und das bei möglichst kontinuierlicher Optimierung der
Dienstleistungen.
234 Mal war im Berichtsjahr die juristische Beratung durch Vertragsanwalt Jakob Höhn in
Anspruch genommen worden. Dabei ging es vordergründig um säumige Zahler und - in
Konsequenz - "exorbitant viele Fälle von Kündigungen", wie Höhn ausführte: "Die
Mietverhältnisse spiegeln die allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse wider." Zudem
komme es immer wieder vor, dass Mietverträge nicht korrekt ausgefüllt werden. Dieses
Thema referiert der Rechtsanwalt übrigens am 17. Mai im Gasthaus Frank in Schriesheim:
der Vortrag "Fehlerquelle Mietvertrag" beginnt um 19.30 Uhr.
|
|
Auch darüber hinaus wurde die Geschäftsstelle stärker frequentiert als im Vorjahr.
Steuererstberatungen durch Steuerberater Frank Baust wurden vier Mal in Anspruch genommen;
der kostenlose Service werde allerdings noch zu wenig nachgefragt, befand der Vorsitzende.
Das Mietkataster wurde in zehn Fällen zu Rate gezogen - den dafür anfallenden Kostenbeitrag
von je 30,- Euro erklärte Luft mit dem Stellenwert der Sonderleistung, die nur von rund
5 Prozent der Mitglieder in Anspruch genommen und dennoch vom Verein subventioniert werde.
Auch der gesellschaftliche Aspekt kam im vergangenen Jahr nicht zu kurz - der von
Schriftführerin Helga Lemke organisierte Ausflug führte diesmal durchs Grünprojekt, und
die von Haus & Grund durchgeführten Vorträge zu relevanten Themen fanden stets großen
Zuspruch.
Schatzmeister Werner Bläss gab detaillierten Einblick in die Vereinsfinanzen und bekam
von Revisor Bernd Ruster "eine saubere und einwandfreie Buchführung" attestiert. Die
Nachfolge des berufsbedingt zurückgetretenen zweiten Kassenprüfers Frank Baust tritt
der Heddesheimer Herbert Zillmann an, der bis 1983 Filialleiter der hiesigen Dresdner
Bank war. Abschließend bat Professor Luft die Anwesenden um Auskunft über Mieterhöhungen
zur Pflege und Aktualisierung des Katasters, denn nur wer das Mietkataster speist, dürfe
es auch in Anspruch nehmen. "Hier ist Solidarität und nicht Egoismus gefragt."
|
|
|
April 2004
|
Der "neue Wohnungsmangel" könnte die Mieten ansteigen lassen
Ladenburger Verein Haus und Grund sieht diese Möglichkeit / Hauptversammlung / Freude über 29 neue Mitglieder
|
|
Ladenburg. In der Hauptversammlung des Ladenburger Haus- und Grundeigentümervereins bat Vorsitzender
Professor Herbert Luft die rund 30 anwesenden Mitglieder, auf einem Fragebogen Miet-Erhöhungen einzureichen.
Denn nur wer selbst Angaben mache, könne auch Auskünfte des örtlichen Mietkatasters erhalten. Dieses
Verzeichnis sei für Mietzins-Anpassungen hilfreich, die - nach Jahren der Stagnation - aufgrund eines "neuen
Wohnungsmangels" wieder möglich seien. Zuletzt habe man auf Erhöhungen eher verzichtet, um "gute Mieter" nicht
zu verlieren.
Auch der deutsche Mieterbund Baden-Württemberg weist auf den Einbruch des Wohnungsbaus im Land hin: "Die Zahl
der in Baden-Württemberg fertig gestellten Wohnungen ist von rund 102 000 Wohnungen in 1995 auf rund 37 000
Wohnungen im Jahr 2002 gesunken", heißt es im Internet unter www.mieterbund-bw.de.
Mit ihrer Förderpolitik gebe die Landesregierung negative Signale an private Investoren, ohne die keine
ausreichende Wohnungsversorgung möglich sei.
Im Verlauf der Sitzung in Ladenburg kritisierte Mitglied Ernst Vögele Pflichtabgaben an den Landesverband von
Haus und Grund: "Was haben wir denn vom Landesverband, wenn sich das Mietrecht dauernd zu Gunsten der Mieter
ändert?" Vögele monierte außerdem, dass auch vor Ort nicht massiver gegen die neue Wassersatzung der Kommunen
gekämpft worden sei. Diese belaste die Haus- und Grundbesitzer stärker als früher.
"Politiker aller Couleurs schenken den Mietern mehr Gehör, weil diese Gruppe zahlenmäßig in der Mehrheit ist",
|
|
entgegnete Luft, Vorsitzender des Vereins mit 565 Hausbesitzern und Vermietern in Ladenburg und Schriesheim.
Gegen die angesprochene landeseinheitliche Rechtsregelung könne ein kleiner Ortsverein nichts ausrichten.
Dennoch: "Unsere Anliegen werden gehört", versicherte Luft. Und der Landesverband sei sehr rührig. Vögele
blieb trotzdem dabei: "Es springt keine Leistung für unsere Beiträge heraus."
Seine Kritik fand bei der Mehrheit der Mitglieder kaum Anklang. Der Vorstand wurde auf Antrag von Kassenprüfer
Bernd Ruster nach dem Finanzbericht von Werner Bläss einstimmig entlastet. "Momentan boomt es", hatte sich
Luft zuvor bei seinem Rückblick noch gefreut: 29 neue Mitglieder gab es in 2003, die meisten davon traten
wegen Problemen mit Mietern ein: Fälle für Jakob Höhn, den Vertragsanwalt des Vereins. 190 Vermieter hat der
Römerstadt-Jurist laut Luft vergangenes Jahr in der Geschäftsstelle von Haus und Grund beraten.
Ein weiterer kostenloser Service für Mitglieder besteht in der Erstberatung durch den Ladenburger
Steuerfachmann Frank Baust. Vertrags-Architekt Helmut Medelski erbrachte für Haus und Grund zwei
Wohnungsabnahmen. Acht mal sei das örtliche Mietkataster zur Auskunft über Vergleichsmieten gefragt gewesen.
"Wir sind froh, dass unser Verein durch Rechtsanwalt Höhn auch wieder beim Mietgerichtstag in Dortmund
vertreten war", hob Luft hervor und betonte stolz: "Wir bieten den gleichen Service wie die Vereine Heidelberg
und Mannheim, die einige tausend Mitglieder haben, verlangen jedoch mit jährlich 38 Euro den niedrigsten
Beitrag in ganz Nordbaden.
|
|
|
April 2003
|
"Haus & Grund" empfiehlt Solvenz-Check
Professor Herbert Luft zieht positive Bilanz der Ladenburger Vermieter-Beratung
|
|
Ladenburg. Mindestens 7,3 Millionen Deutsche können ihre Rechnungen nicht bezahlen. Täglich
registriert allein die so genannte Bonitätsdatei des Landesverbands der badischen Haus- und
Grundstückseigentümer weitere rund 12 000 zahlungsunfähige Menschen. Der Ladenburger Rechtsanwalt
Jakob Höhn, Vizevorsitzender der örtlichen "Haus & Grund", riet den Mitgliedern in der Hauptversammlung:
"Prüfen Sie die Bonität des zukünftigen Mieters vor Vertragsabschluss."
"Dringend" empfahl der Jurist den "Solvenz-Check" des Landesverbands, "um gegen böse Überraschungen gefeit
zu sein". Die Rechtsberatung durch Vertragsanwalt Höhn ist nicht der einzige Service, den die Ladenburger
"Haus & Grund" ihren insgesamt 558 Beitragszahlern bietet: Neben der Erstberatung durch Steuerberater
Frank Baust, zugleich einer der Revisoren des Vereins, gibt es seit neustem auch eine
Renovierungs-Erstberatung bei Architekt Helmut Medelski.
"Zu unserem Verein zu gehören, ist ein Schnäppchen", findet denn auch Professor Herbert Luft, der
Vorsitzende von "Haus & Grund" in der Römerstadt. "Wir sind nicht die konservative Speerspitze eines
Klassenkampfes der Habenden gegen die Nicht-Habenden", betonte Luft in seinem "Jahresrückblick der
etwas anderen Art".
|
|
Luft zitierte gar Verona Feldbusch ("Eigentümer kommen zu uns, weil hier werden Sie geholfen"), um zu
verdeutlichen: "Seriös, fair, professionell und preiswert" seien die Tipps von "Haus & Grund".
In Zeiten, in denen man laut Luft "einen unliebsamen Ehepartner leichter los wird, als einen unliebsamen
Mieter", sei ein solcher Service eigentlich unbezahlbar. So wundert es Luft auch kein bisschen, dass er
seit seinem Amtsantritt vor 12 Jahren 395 neue Mitglieder gewonnen habe. Doch Luft lobt sich nicht nur
selbst: Der habilitierte Historiker, langjährige Dozent in den USA und frühere Motivationstrainer zollte
auch den Leistungen seiner Vorstandskollegen Respekt: Neben Vertragsanwalt Höhn (Luft: "In einem Jahr
nicht einen Prozess verloren") sind dies Ehrenamtliche wie Kassenwart Werner Bläss.
"Seine" Schriftführerin Helga Lemke ehrte Luft für ihr 25-jähriges, aktives Engagement bei "Haus & Grund"
mit Blumen, einem Büchergutschein und Wein. Fast unnötig zu erwähnen, dass zuvor Kassenprüfer Bernd
Ruster keine Einwände hatte, als Werner Keller die Entlastung der Vorstandschaft beantragte.
|
|
|
Mai 2002
|
Haus und Grund legt weiter zu
Verein hat jetzt 540 Mitglieder aus Ladenburg und Umgebung
|
|
Ladenburg. Das neue Mietrecht hat dem Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein (Haus und Grund)
Ladenburg und Umgebung zahlreiche neue Mitglieder beschert. Nach Angaben des Vorsitzenden, Professor Dr.
Herbert Luft, haben sich im vergangenen Jahr 41 Eigentümer dem Verein angeschlossen, während nur
16 ausgeschieden seien. Damit zähle man nun 540 Mitglieder. "Das zeigt, dass wir als ein
attraktiver und moderner Dienstleistungsverein von den Hausbesitzern anerkannt werden", sagte Luft bei
der Hauptversammlung.
Die 1996 eröffnete Geschäftsstelle in der Hauptstraße 10 werde weiterhin gut in Anspruch
genommen, erklärte der Vorsitzende. 242 Besucher habe man im vergangenen Jahr gezählt, statistisch
betrachtet also fast jedes zweite Mitglied. Die kostenlose Rechtsberatung sei nahezu 200-mal in Anspruch
genommen worden. Während viele andere Vereine im Landesverband Baden nach Angaben des Vorsitzenden
Einbußen hinnehmen müssen, steigt in Ladenburg nicht nur die Zahl der Mitglieder. Auch die
Aktivitäten seien einmalig im Landesverband.
Bei sieben Vortragsabenden habe man insgesamt 232 Mitglieder gezählt. Besonders groß sei das
Interesse an den beiden Vorträgen in Schriesheim gewesen. Neben der eigentlichen Arbeit für
die Haus- und Grundeigentümer kommt auch das gesellschaftliche Leben im Verein nicht zu kurz.
|
|
Der Jahresausflug führt in diesem Jahr am 31. August zum Weltkulturerbe Völklinger Hütte
und in die Pfalz.
Der Vorsitzende ging in seinem Bericht ferner auf die Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt ein. Im Jahr 2002
würden voraussichtlich nur noch 90 000 Mietwohnungen fertiggestellt, der Mieterbund beziffere den
jährlichen Bedarf dagegen auf 400 000. Die vorsichtige Prognose des eigenen Verbandes gehe deshalb
davon aus, dass es bald wieder zu einem Wohnungsmangel in Ballungsgebieten kommen könne, was auch
steigende Mieten mit sich bringe. Den Mitgliedern empfahl Luft, nach fünf Jahren die Miete moderat zu
erhöhen, und zwar unterhalb der Inflationsrate. Kleinere Erhöhungen um 30 bis 60 Euro
würden selten beanstandet.
Bei den Neuwahlen wurde Professor Luft für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Sein Stellvertreter
ist Rechtsanwalt Jakob Höhn. Auch der Kassier Werner Bläß und die Schriftführerin
Helga Lemke erhielten erneut das Vertrauen der Mitglieder. Beiräte sind Otto Betzold
(Edingen-Neckarhausen), Manfred Martin, Ingeburg Schilling und Werner Keller (Ladenburg) sowie Werner Merkel
(Schriesheim).
Der Verein Haus und Grund Ladenburg ist auch im Internet erreichbar unter www.ladenburg.haus-und-grund.org
|
|
|
Juni 2001
|
Erfolgreiche Dekade für Haus und Grund
Herbert Luft seit 1991 Vorsitzender des Ladenburger Vereins / Bilanz zum Amtsjubiläum
|
|
Ladenburg. "Zur Hauptversammlung will ich den Rechenschaftsbericht in einen Zehnjahresrückblick
einbetten." Mit diesen Worten eröffnete Professor Herbert Luft rund 30 Mitgliedern des Ladenburger
Haus- und Grundeigentümervereins in der Gaststätte "Jahnhalle". 1991 hatte Luft den Vorsitz
übernommen. "Wir hatten jedes Jahr einen kontinuierlichen Mitgliederzuwachs, was auf die
Effektivität der Vereinsarbeit schließen lässt", leitete Luft seine Bilanz ein. Von damals
396 sei die Zahl der Vereinsangehörigen auf 522 gestiegen, betonte Luft.
"Bereits im zweiten Jahr meiner Amtszeit haben wir eine computergestützte Mitgliederkartei und ein
Mietkataster eingerichtet", führte Luft weitere Gründe an, warum es im Karlsruher Landesvorstand
von Haus und Grund kürzlich wieder geheißen habe: "Vom Ladenburger Verein hört man
eigentlich nur Gutes."
"Die Rechtsberatung ist eine der am meisten gefragtesten Dienstleistungen des Vereins", fuhr Luft mit
seiner Präsentation fort. Die Zusammenarbeit mit der Kanzlei des Ladenburger Rechtsanwalts Jakob Höhn,
dem zweiten Vorsitzenden von Haus und Grund, habe sich seit 1991 als "sehr fruchtbringend" für den
Verein herausgestellt: Allein im vergangenen Jahr hätten 200 Mitglieder anwaltlichen Rat gesucht. Zu
diesem Gratis-Service haben Vorstand und Beirat nach Angaben von Luft im Jahre 1999 eine ebenfalls kostenlose
Steuer-Erstberatung durch Frank Baust in der Realschulstraße 12 hinzugefügt.
|
|
"Vor zehn Jahren konnten wir von einer Geschäftsstelle nur träumen. Im Oktober 1996 haben
wir sie in der Hauptstraße 10 eröffnet", zählte Luft ein weiteres Plus auf.
Außerdem hob er die Internet-Präsenz des Vereins hervor, die wegen ihrer originellen Gestaltung viel
Lob erhalte. Ferner nannte Luft die Ausflüge und die insgesamt neun Vorträge zu eigentumsrechtlichen
Problemen, die im vergangenen Jahr 217 Besucher anlockten.
"Manfred Stöckel hat mir eine gut gefüllte Kasse hinterlassen", kam Luft zum Finanziellen.
Ein Teil des inzwischen auf das Vierfache angestiegenen Budgets habe man 1993 bei der "sehr gelungenen"
75-Jahrfeier im Domhof ausgegeben. Inzwischen sei die Kasse aber wieder aufgefüllt. An dieser Stelle bat er
Schatzmeister Werner Bläss um den Kassenbericht. Anschließend dankte Luft seinen Vorstandskollegen,
welche stets die Tagesarbeit trugen, wenn "ich berufsbedingt oft den größeren Teil des Jahres in
den USA verbracht habe". "Wenn ich auf zehn Jahre Vereinsvorstand zurückblicke, tue ich das mit
einem gewissen Stolz: Es ist uns eigentlich alles gelungen, was wir angepackt haben", stellte Luft
abschließend fest.
|
|
|
Mai 2000
|
Der Haus- und Grundbesitzerverein Ladenburg/Schriesheim ist kein Provinzverein
Erfreuliche Mitgliederzuwächse/Verein im Internet vertreten
|
|
Eine rundum erfolgreiche Jahresbilanz konnte der 1. Vorsitzende des Haus- und Grundbesitzervereins (HGV) Ladenburg/Schriesheim eV,
Dr. Herbert Luft, in der diesjährigen Jahreshauptversammlung vorlegen. Aus dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden ging hervor,
dass quasi auf allen Vereinsebenen ein Schritt nach vorne getan werden konnte. "Schlagworte wie Mitgliederzuwachs, Serviceausweitung,
Beitragsstabilität, Überschusserwirtschaftung und Modernisierung haben unsere Vereinsarbeit im vergangenen Jahr charakterisiert",
bedankte sich Dr. Herbert Luft gleich zu Beginn bei seinen Vorstandskollegen/innen, die nämlich 4 Monate im Jahr auf den Kopf des
Haus- und Grundbesitzervereins verzichten müssen. Dr. Luft war erneut beruflich für längere Zeit in Amerika
beschäftigt. Besonders erfreut zeigte sich die Vorstandschaft über die positive Mitgliederentwicklung in Ladenburg und
Schriesheim. Mit 513 Haus- und Grundbesitzern zählt der Verein zu den wenigen Lichtblicken im Landesverband, denn anderenorts
müssen fast überall fallende Mitgliederzahlen registriert werden.
Da die Kassenlage im HGV als geordnet bezeichnet werden kann, fiel es der Vorstandschaft nicht schwer, den Mitgliedern neue kostenlose
Serviceleistungen anzubieten. Parallel zu der kostenlosen Rechtsberatung wurde nun eine kostenlose Steuererstberatung eingeführt,
die der Ladenburger Steuerberater Frank Baust in der Realschulstraße 12 durchführt. In den ersten Monaten haben
10 Mitglieder diese Serviceleistung in Anspruch genommen. Etwas mehr beschäftigt ist hingegen der Rechtsberater des
Vereins. Anwalt Höhn musste immerhin 171 Beratungen durchführen, wobei 53 Klagen eingereicht werden mussten.
"Die Prozesse wurden von unserem Anwalt alle gewonnen", sprach Dr. Herbert Luft dem Vereinsanwalt ein dickes Lob aus,
denn bei ihm können sich die Mitglieder in besten Händen fühlen.
|
|
Oft beansprucht wurden auch die Beratungen in
der Geschäftsstelle in der Ladenburger Hauptstraße 10 (mittwochs von 14-18 Uhr), denn 230 Mitglieder
nahmen die Hilfe der Vorstandschaft in Anspruch. Zu den Aufgaben der Berater zählten unter anderem der Verkauf von
Mietverträgen, Wohnungsabnahmen, Vermittlung von preisgünstigen Rechtsschutzversicherungen oder z.B. die Einblicknahme
in das Ladenburger/Schriesheimer Mietkataster. In diesem Zusammenhang erwähnte Dr. Luft, dass Mieterhöhungen momentan
nicht in die Landschaft passen, da die Marktlage doch recht schwierig sei.
Die gesellschaftlichen Bedürfnisse kommen beim Haus- und Grundbesitzerverein ebenfalls nicht zu kurz. So war der Jahresausflug
zum Atomkraftwerk Philippsburg ein "strahlendes Erlebnis". Das Thema Fortbildung und Information ist bei den Mitgliedern
ebenfalls hoch angesiedelt. Die sieben Fachvorträge, zwei davon wurden in Schriesheim durchgeführt, waren alle
hervorragend besucht, was Dr. Luft mit der hohen Fachkompetenz der Referenten begründete.
"Unser Verein ist kein verschlafener Provinzverein - sondern wir versuchen stets auf der Höhe der Zeit zu sein",
konnte Dr. Luft zum Abschluss seines Rechenschaftsberichtes eine weitere erfreuliche Mitteilung machen. Ab August 1999 wurde
eine Website eingerichtet, so dass sich der Verein im Internet (http://ladenburg.haus-und-grund.org) präsentieren kann.
Olaf Boos, der die Webseiten einrichtete, durfte der Versammlung einen guten Internetstart bescheinigen, denn 250 Besucher
konnten bereits registriert werden. Der Kassenbericht von Schatzmeister Werner Bläß war ebenfalls ohne Fehl und Tadel,
so dass der Kassenprüfer des Vereins, Bernd Ruster, ohne Bedenken die Entlastung der Vorstandschaft empfehlen konnte.
Der nächste Vortrag findet übrigens zum Thema "Haben nur Mieter Rechte ?" am 7. Juni in Schriesheim im
Gasthaus Frank in der Bismarckstraße 48 statt.
|
|
|
Mai 1999
|
Zahl der Mitglieder steigt weiter
Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein zieht Bilanz
|
|
Ladenburg. Gleich zweimal Grund zur Freude hatte der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein (HWG)
Ladenburg und Umgebung in seiner Jahreshauptversammlung in der Jahnhalle. Zum einen erwirtschaftete der HWG erstmals
seit Eröffnung der Geschäftsstelle vor zwei Jahren wieder einen Überschuß, zum anderen
verkündete der erste Vorsitzende, Professor Herbert Luft, voll Stolz für den Verein das Überschreiten
der "500-Mitglieder-Marke".
Dies sei insofern beachtlich, als Ladenburg nur zirka 12 500 Einwohner habe und die Einzugsgebiete Schriesheim
und Heddesheim mit dem Verein in Viernheim teile, erläuterte Luft: "Außerdem gehören viele
Bürger in Edingen-Neckarhausen und Ilvesheim dem Mannheimer Verein an." Gemessen an diesen Zahlen
habe der HWG Ladenburg wahrscheinlich die größte Mitgliederdichte aller 48 badischen Vereine im
Landesverband Baden, vermutete der Vorsitzende.
Um acht Prozent konnte der HWG seinen Mitgliederstand im vergangenen Jahr erhöhen, im neuen Geschäftsjahr
seien bereits 18 Neuzugänge zu verzeichnen, schloß Luft auf eine erfolgreiche Vereinsarbeit. Gerade die
monatlichen Vortragsabende machten das Angebot attraktiv: "Die Planung und Durchführung der Veranstaltungen
ist zwar zeitaufwendig, wir sind mit der Häufigkeit und Themenauswahl jedoch absolute Spitze und ich werde auf
Verbandstagen oft gefragt, wie wir das zustande bringen", betonte der Vereinschef.
Zufrieden zeigte sich Luft in seinem Bericht auch mit der Entwicklung der Geschäftsstelle. 206 Besucher holten sich
Rat und Hilfe, kauften auf dem neuesten Mietrecht basierende Mietverträge oder nahmen eine der vielfältigen
Serviceleistungen in Anspruch.
|
|
So hatten 171 Mitglieder kostenlose Anwaltsberatungen genossen, wurden verschiedene Kooperationspartner für
Heizölbezug, Versicherungen und Hypotheken vermittelt.
Das Defizit durch die Einrichtung der Geschäftsstelle sei nun ausgeglichen, freute sich Luft über den
satten Überschuß, den der HWG 1998 erwirtschaftet hat. Damit könne nun die Geschäftsstelle
technisch besser ausgestattet werden und eine Internet-Webseite für Ladenburg eingerichtet werden.
Weiteres Plus: Dem Verein stehen mittelfristig keine Beitragserhöhungen ins Haus.
Zum Abschluß der Versammlung informierte Wilfried Rätz von der Karlsruher Geschäftsstelle der
Grundeigentümer-Versicherung über günstige Konditionen für Hauseigentümer. Vorstand
und Kassierer wurden entlastet. Im Rahmen der Neuwahlen bestätigten die Mitglieder den Vorstand einstimmig.
Der erste Vorsitzende dankte seinen Kollegen ausdrücklich für die von ihnen geleistete Arbeit: "Berufsbedingt
war ich leider wieder von August bis April in den USA", so der Lehrstuhlinhaber für Deutsche und Europäische
Geschichte in Malibu Kalifornien. Daher sei das Vereinstagesgeschäft zu großen Teilen vom zweiten Vorsitzenden
Jakob Höhn, Schriftführerin Helga Lemke - seit 1983 im Amt - und Kassierer Werner Bläß
geführt worden.
Im Beirat löste Manfred Martin Jochen Häfner ab. Otto Betzold, Werner Keller, Erich Näher und Ingeburg Schilling
wurden wiedergewählt. Das Amt Martins als Kassenprüfer übernimmt Frank Baust und tritt damit Bernd Ruster
für die nächsten drei Jahre zur Seite.
|
|
|
Mai 1998
|
Haus & Grund hat 500er Marke im Visier
Geschäftsstelle bewährte sich: Neuzugänge bringen Verein auf derzeit 485 Mitglieder
|
|
Ladenburg. Haus & Grund Ladenburg hat Grund zur Freude. Die Einrichtung einer eigenen Geschäftsstelle,
in der die Mitglieder ausführlich von einem Rechtsanwalt beraten werden, schlug sich für den Verein bereits
in positiven Zahlen nieder. "Wir haben in vergangenen Jahr 38 Mitglieder hinzugewonnen", berichtete Erster
Vorsitzender, Professor Dr. Herbert Luft, zu Beginn der Jahreshauptversammlung. Der Nettozuwachs betrage immerhin
13 Personen.
Der Verein der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer sei Ende 1997 485 Mitglieder stark gewesen, hielt Herbert
Luft seinen Zuhörern die kontinuierliche Aufwärtsentwicklung von Haus & Grund vor Augen. Dermaßen
beflügelt sagte Luft voraus, "daß wir im kommenden Jahr die 500er Grenze erreichen können".
Die Entscheidung für die Ladenburger Geschäftsstelle habe sich also bewährt. "Unser Vertragsanwalt,
Jakob Höhn, verzeichnete 214 Besuche", sagte der Vorsitzende und zog Bilanz: So langsam sprächen sich die
Leistungen der Geschäftsstelle bei den Mitgliedern herum. Dies beweise auch die Tatsache, daß es während
der ersten drei Monate des laufenden Jahres bereits 88 Beratungsgespräche gegeben habe.
Professor Luft wies aber auch auf das Etatdefizit von 3000 Mark hin. Diese Mindereinnahmen lastete er den zusätzlichen
Kosten an, die durch die Geschäftsstelle verursacht worden seien. Sorgen über die Vereinsfinanzen brauche sich aber
niemand zu machen, denn zur Deckung verfüge Haus & Grund über ausreichende Rücklagen.
|
|
Genügend Mittel kämen zudem durch die im vergangenen Jahr erhöhten Beiträge herein, die dem Verein 1998 wiederum
zu einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Einnahmen- und Ausgaben verhelfen würden. Luft: "Dies zeigt aber auch,
daß unser neuer Beitrag notwendig und richtig war. Aber mit 6,25 Mark pro Monat gehöre man immer noch zu den
"Beitragsrücklichtern" im Landesverband.
Zwölf Mal hätten Mitglieder das Mietkataster - hier können Mietpreise abgefragt werden - in Anspruch
genommen, setzte Luft seine Berichterstattung fort. Dies sei weniger als sonst, zeige aber auch, "daß dies nicht die
Zeiten für Mieterhöhungen sind, angesichts eines gesättigten Wohnungsmarktes und der gesamtwirtschaftlichen
Lage in Deutschland".
Weil es immer schwieriger werde, neue Themen (Luft: "die gehen uns nämlich so langsam aus") und geeignete Referenten
zu finden, berate der Vorstand von Haus & Grund darüber ob es künftig nicht besser sei, die Zahl der Vorträge
von zehn auf fünf pro Jahr zu reduzieren. In Planung sei ein Abend mit dem Vertragsarchitekten des Vereins, der für ein
geringes Entgelt bei Mieterwechsel Wohnungen abnehme. Einen weiteren Vortrag bereite der Vorstand über Einsparmöglichkeiten
bei Heizöleinkauf und Versicherungsabschlüssen vor, stellte der Vorsitzende in Aussicht. Apropos Finanzen: Einstimmig
entlasteten die Mitglieder Schatzmeister Bläß, der die Entwicklung des Kassenstandes - zur Zufriedenheit aller -
vorgetragen hatte.
|
|
|
November 1996
|
Guter Rat muß nicht teuer sein
Haus- und Grundbesitzerverein eröffnete erste Geschäftsstelle
|
|
Ladenburg. "Ein Quantensprung in der Geschichte unseres Vereines stellte die Eröffnung
unserer Haus & Grund Geschäftsstelle in Ladenburg dar", zeigte sich der 2. Vorsitzende
des 1918 gegründeten Vereines, Rechtsanwalt Jakob Höhn, sehr erfreut daß für Anfragen
der Mitglieder nun endlich ein eigenes Reich in der Hauptstraße 10 zur Verfügung steht.
Jeweils mittwochs von 14-18 Uhr gibt der Vereinsanwalt den 470 Mitgliedern Auskunft über
anstehende Fragen rund um das eigene Haus und Grund, und natürlich erhofft sich der Verein durch
diese neue Serviceleistung eine weitere Steigerung bei den Mitgliederzahlen.
In der neuen Geschäftsstelle werden gegen entsprechende Gebühren, die sich für die Mitglieder
im günstigen Rahmen bewegen, Leistungen erbracht, die z.B. das rechtssichere Ausfüllen von
Mietverträgen, Fragen zur Betriebskostenabrechnung oder Auskünfte aus dem Mietkataster umfassen.
"Die Gebühren sollen lediglich die Kostendeckung sichern", versicherte Jakob Höhn, der
anstelle des in Amerika weilenden 1. Vorsitzenden Dr. Luft die Eröffnung vornahm, daß der
Verein aus den Mitgliederanfragen keine finanzielle Gewinne erzielen will. Überhaupt wurde die Einrichtung
der Geschäftsstelle so kalkuliert, daß sie sich kostenneutral auf die Mitgliedsbeiträge
auswirkt.
Auch dem Ladenburger Bürgermeister Rolf Reble war es eine angenehme Pflicht, zur Eröffnung der
Geschäftsstelle zu gratulieren, verbunden mit der Hoffnung, daß der Verein auf seine Mitglieder einwirkt,
Mietwohnungen für Wohnungssuchende bereitzustellen.
Anfragen an die Geschäftsstelle können unter der Telefonnummer 0 62 03/9 5170 und unter
der Faxnummer 9517 30 getätigt werden.
|
|
|
Oktober 1996
|
Beratung jetzt in Geschäftsstelle
Haus- und Grund Ladenburg jetzt in der Hauptstraße zu Hause
|
|
Ladenburg. Ein auf der jüngsten Jahreshauptversammlung von Professor Dr. Herbert Luft, Vorsitzender
des Hans-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins Ladenburg, geäußerter Wunsch ging dieser Tage in
Erfüllung. Im Anwesen Hauptstraße 10 konnte der Verein offiziell seine Geschäftsstelle
einweihen.
Untergebracht ist sie in der Anwaltskanzlei Jakob Höhn (2. Vorsitzender), allerdings soll dies nur eine
vorübergehende Lösung sein. "Für den Verein war es aufgrund der Kürze der Zeit die
kostengünstigste Lösung, für die Anmietung eigener Räume reicht derzeit unser Etat nicht
aus was aber auch weiterhin unser Ziel bleibt", meinte Höhn.
Gehandelt der Verein deshalb so schnell, da so auch das Angebot rasch erweitert werden konnte. Außerdem
müssen jetzt keine Terminabsprachen
|
|
(bei schwierigen oder längeren Angelegenheiten wäre es dennoch
ratsam) mehr getroffen werden, die Mitglieder können ganz einfach auf einen Sprung vorbeischauen.
Das erweiterte Angebot des Vereins beinhaltet unter anderem Beratungen rund um das Grundeigentum, die Ausfertigung
von Mietverträgen, die Überprüfung von Nebenkostenabrechnungen oder auch Katastererhebungen.
Eingerichtet ist derzeit eine Sprechzeit, jeweils mittwochs von 14 bis 18 Uhr. Die Beratung selbst wird
Jakob Höhn übernehmen, unterstützt von einer freien Mitarbeiterin.
Mitglieder des bereits seit 1918 bestehenden Vereins kommen jedoch nicht nur aus Ladenburg, sondern auch aus
Schriesheim, Heddesheim, Edingen-Neckarhausen, Ilvesheim, Wallstadt und Feudenheim sowie vereinzelt aus
Hirschberg, Dossenheim und dem vorderen Odenwald.
|
|